
Der Katastrophenschutz (KatS, KatSchutz) wird bei schweren Unglücksfällen und (Natur-) Katastrophen alarmiert.
Katastrophenschutz bezeichnet Maßnahmen, die getroffen werden, um Leben, Gesundheit oder die Umwelt in einer Katastrophe zu schützen. Einen Katastrophenschutz selbst gibt es nicht, denn er ist eine Aufgabe der Länder und wird dementsprechend unterschiedlich wahrgenommen und ausgeführt.
Bei einem Großschadensereignis stoßen vor allem die Rettungsdienste schnell an ihre Grenzen. Da der Rettungsdienst prinzipiell für den individuellen Notfall ausgestattet ist, reicht die Ausstattung eines Rettungs- oder Krankentransportwagen in der Regel nur für die Versorgung eines Notfallpatienten aus. Insbesondere mangelt es bei einem Großschadensereignis an Material, wie Tragen, Decken, Infusionen, Medikamenten, Ruhigstellungsmaterial und Sauerstoff. Außerdem verfügt der Rettungsdienst über keinerlei Möglichkeiten, bei schlechter Witterung z.B. einen überdachten Verbandplatz (Zelt) oder bei Dunkelheit Beleuchtung zu schaffen. Der Katastrophenschutz schließt mit seinen Einheiten (Sanitätseinheiten, Betreuungsdienst etc.) diese Versorgungslücke und unterstützt den Rettungsdienst bei der medizinischen Versorgung von Verletzten ebenso wie bei der Unterbringung, Verpflegung und Betreuung von weiteren Betroffenen eines Großschadensereignisses.